Alarmstufe 3 - starke Rauchentwicklung in der Klinik Naila der Kliniken Hochfranken - so lautete das Einsatzstichwort am Montag Abend für 9 Feuerwehren. Neben der Feuerwehr Naila wurden auch die Nachbarwehren aus Culmitz, Lippertsgrün, Marlesreuth, Marxgrün, Selbitz, Schwarzenbach am Wald sowie Bad Steben und Helmbrechts mit ihren Drehleitern alarmiert. Obwohl keine der Organisationen im voraus von der Übung wusste, waren innerhalb kurzer Zeit 30 Feuerwehrfahrzeuge vor Ort.
Wie immer bei diesen Übung lag der Schwerpunkt des Einsatzes auf der Menschenrettung. Unter den fachkundigen Augen von Kreisbrandrat Helmut Wilfert und den Kreisbrandmeistern Rudi Kindlein und Günter Bittermann wurden zahlreiche Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt. Auch Landrat Bernd Hering und der stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes, Thomas Bahlcke machten sich vor Ort ein Bild vom engagierten Einsatz der freiwilligen Helfer
Zusammen mit der Klinikeinsatzleitung führte Kreisbrandmeister Hans Münzer in den Fahrzeugen der ebenfalls alarmierten Unterstützunggruppe UGÖEL den Einsatz der 160 Einsatzkräfte. Um eine wirkungsvolle Brandbekämpfung durchführen zu können, wurde eine Förderleitung von der Marmormühle unter der Bahntrasse hindurch zum Krankenhaus verlegt. Deswegen wurde auch der Notfallmanager der Bahn AG zum Einsatzort gerufen, welcher den Zugverkehr für kurze Zeit unterbrach.
Nach weniger als 40 Minuten waren alle 18 "Opfer" von den 160 Feuerwehrleuten gerettet worden. Einsatzleiter Hans Münzer, der Verwaltungsleiter der Kliniken, Norbert Goßler und Kreisbrandrat Helmut Wilfert lobten im Anschluss den reibungslosen Ablauf der Übung und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute.
Erstellt am 2.6.2006