Ein besonderes Highlight im Vereinsleben dieses Jahres war der Tagesausflug nach Passau am vergangenen Samstag. Vorsitzender Gerhard Wagenlechner hatte den Ausflug organisiert und außer den Vereinsmitgliedern auch noch einige Freunde der Nailaer Feuerwehr eingeladen. Mehr als vierzig Teilnehmer machten sich noch vor Sonnenaufgang mit dem Bus in Richtung Dreiflüssestadt auf den Weg. Bei bestem Ausflugswetter kam man in Passau an, nicht ohne sich unterwegs mit einer kräftigen Brotzeit gestärkt zu haben.
An der Hauptfeuerwache wurden die Nailaer vom Wehrleiter der Passauer Feuerwehren, Stadtbrandrat Dieter Schlegl begrüßt, der die Reisegruppe über die Struktur und die Aufgabenbereiche der niederbayerischen Feuerwehrleute informierte. Beim anschließenden Rundgang durch die Feuerwache gab es viel zu sehen und so verflog beim "Fachsimpeln" die Zeit wie im Nu.
Danach hatte die Reisegruppe Zeit, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden, und so gestaltete mancher sein persönliches "Damenprogramm" oder suchte eines der zahlreichen Lokale zum Mittagessen auf. Am frühen Nachmittag traf sich dann die Gruppe zu einer ganz besonderen Domführung wieder. Der Mesner des Stephansdoms führte die Feuerwehrleute hinter die Kulissen des Gotteshauses und zeigte unter anderem die vorhandenen Brandschutzeinrichtungen. Eingige Wagemutige testeten sogar den Angriffsweg über einen Behelfssteg vom Seiten- zum Mittelschiff - über den Dächern des Domes.
Etwas ruhiger ging es bei der anschließenden Dreiflüssefahrt zu, wobei alle noch einmal den Blick auf die drei Stadtteile Passaus werfen konnten. Bevor die Nailaer mit dem Bus die Heimreise antraten, bedankte sich Vorsitzender Wagenlechner bei Stadtbrandrat Schlegl für die hervorragende Organisation und Betreuung und überreichte ihm ein kleines Geschenk.
Zum Abendessen kehrte man in der Regenburger Traditionsgaststätte Kneitinger ein, wo sich die Reisegruppe noch einmal stärkte, um den Rest des Heimweges auch gut genährt zu überstehen. Müde, aber um viele Eindrücke reicher, erreichten die Nailaer kurz nach 23 Uhr wieder die Heimat.
Erstellt am 17.7.2006