Einsätze 2007

zurück zur Übersicht

18./19.Januar 2007 - Sturm Kyrill tobt über dem Frankenwald

Mit großen Windgeschwindigkeiten tobte Orkan Kyrill auch im Landkreis Hof und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Seit den Mittagsstunden des Donnerstag waren die Feuerwehren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften im Einsatz, dennoch waren auch am Freitag noch zahlreiche Straßen gesperrt.

Allein im westlichen Landkreis Hof, dem Zuständigkeitsbereich der Einsatzzentrale bei der Feuerwehr Naila, wurden bis Freitag 16.00 Uhr 170 Einsätze von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk koordiniert (als Vergleich: im gesamten Jahr 2006 wurden hier 236 Einsätze abgewickelt). Die Feuerwehr Naila selbst musste in der Sturmnacht 27 Mal ausrücken.

Der Orkan warf zahlreiche Bäume auf die Straßen und oft ließen die starken Winde ein Beseitigen der Gefahrenstellen nicht zu, so dass die Verkehrswege gesperrt werden mussten.

In Bernstein am Wald entschloss man sich, die Straßen zum Ort bis zum Tagesanbruch zu sperren. Kurz nach 3 Uhr musste jedoch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes wegen eines medizinischen Notfalls nach Bernstein. Zusammen mit anderen Wehren wurde die Feuerwehr Naila nach Bernstein geschickt und die Straße notdürftig passierbar gemacht.

Die ganze Nacht gesperrt blieb auch die Bundesstraße B173 bei Schübelhammer. Da dort mehrere Fahrzeuge, darunter ein Bus, durch die Bäume blockiert waren, musste das Rote Kreuz die Eingeschlossenen mit Getränken versorgen.

Im Raum Selbitz und Schwarzenbach am Wald, sowie in Issigau wurden mehrere Wohnhäuser durch umstürzende Bäume stark beschädigt. Hier kam mehrmals die Drehleiter aus Naila zum Einsatz. Abgerissene Stromleitungen sorgten für zusätzliche Gefahren für die Einsatzkräfte. Durch die entstehenden Funken wurden in Poppengrün und Geroldsgrün sogar Brände ausgelöst, die von den Feuerwehrleuten gelöscht werden mussten. Zahlreiche Ortschaften waren über Stunden ohne Strom, die Techniker der Elektroversorgungseinrichtungen waren ebenfalls pausenlos im Einsatz.

Das ausgeprägte Wetterleuchten ließ einige Menschen glauben, einen Feuerschein zu erkennen und so musste die Feuerwehr Naila in der Frankenwaldstraße und am Finkenflug auf die Suche gehen, ohne jedoch einen Brand zu finden.

Zum Glück kam es bei allen Sturmeinsätzen nicht zu Personenschäden. Durch die reibungslose Zusammenarbeit von Hilfsdiensten, Polizei, Straßenmeisterei, den Kreis- und Gemeindebauhöfen und den Elektroversorgungsunternehmen konnte die Großschadenslage trotz der enormen Anzahl an Einsätzen sehr geordnet bewältigt werden. Ein Chaos blieb aus.

oloor
lBild0001r
uluur

Bild0001


oloor
lBild0002r
uluur

Bild0002


oloor
lBild0003r
uluur

Bild0003


oloor
lBild0004r
uluur

Bild0004


oloor
lBild0005r
uluur

Bild0005


oloor
lBild0006r
uluur

Bild0006


oloor
lBild0007r
uluur

Bild0007


oloor
lBild0008r
uluur

Bild0008


oloor
lBild0009r
uluur

Bild0009


oloor
lBild0010r
uluur

Bild0010


oloor
lBild0011r
uluur

Bild0011


oloor
lBild0012r
uluur

Bild0012


oloor
lBild0013r
uluur

Bild0013


oloor
lBild0014r
uluur

Bild0014


oloor
lBild0015r
uluur

Bild0015


oloor
lBild0016r
uluur

Bild0016


oloor
lBild0017r
uluur

Bild0017


oloor
lBild0018r
uluur

Bild0018


oloor
lBild0019r
uluur

Bild0019


oloor
lBild0020r
uluur

Bild0020


oloor
lBild0021r
uluur

Bild0021


oloor
lBild0022r
uluur

Bild0022


oloor
lBild0023r
uluur

Bild0023


oloor
lBild0024r
uluur

Bild0024


oloor
lBild0025r
uluur

Bild0025


oloor
lBild0026r
uluur

Bild0026


oloor
lBild0027r
uluur

Bild0027


oloor
lBild0028r
uluur

Bild0028


Erstellt am 20.1.2007